Mittwoch, 21. Oktober 2009

wie Karla zu ihrem Namen kam + die ersten Nächte im neuen Heim

Am 17.07.2009 erblickte diese hübsche Beagle-Dame und ihre Geschwister das Licht der Welt. 8 Wochen später machten Stephan und ich mit der Züchterin einen Termin zum Besuch der kleinen Welpen und gegenseitigem Beschnuppern aus. Wir machten uns am Samstag, den 12.09.2009, auf den Weg nach Derenburg im Harz.
Als wir vor den vielen wedelnden Fellnasen standen, sah für uns einer aus wie der andere. Das konnte ja nur eine schwierige Entscheidung werden. Die Züchterin löste das Gewusel jedoch schnell auf: nur noch 3 Mädchen standen für uns zur Auswahl. Der Versuch, die drei etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, erwies sich nicht besonders einfach, denn der Garten war groß und die Spürnasen liefen in alle Richtungen.

Irgendwann haben wir jedoch alle mal auf dem Arm gehabt, sogar mehrmals, haben einige Schnappschüsse gemacht und Stephan fragte mich, welcher mir am besten gefällt. Mir gefielen natürich alle, aber alle konnten wir nicht mitnehmen. Unterschiede machten bei den drei Mädels nur die Fellfarbe, also die Anordnung und Muster der Schecken. Charakterlich konnte man in der Situation keine Anhaltspunkte finden. Ich schlug Stephan die eine vor, die mit viel schwarz auf dem Rücken und er war einverstanden.

Nach der Übergabe Geld gegen Hund (plus Futter für die ersten Tage) machten wir uns auf den Rückweg.
Das kleine Wesen, dass sich ausnahmsweise auf ihrer ersten großen Autofahrt auf meinem Schoß auf dem Beifahrersitz platzieren durfte, hatte ja noch keinen Namen und den galt es nun zu finden. Stephan und ich machten erstmal eine Art Brainstorming. Beim Clustern blieben meine bisherigen Vorschläge außen vor, Bille und Co. fand Stephan blöd ;-( Aber zum Glück gefielen mir einige von Stephans Ideen. Trotzdem versuchte ich es ein letztes Mal: "Wie wärs mit Karla?" "Daran habe ich auch gerade gedacht!" Alles klar! Ab jetzt hat das Kind einen Namen - KARLA!
Erstes Tagesziel von Karla war das Kennenlernen meiner Eltern sowie ihrer beiden Hunde Laika und Diva in Grafhorst. Während wir ein Bratwürstchen verzehrten, beschnupperten sich die "Großen" und die "Kleine" nur vorsichtig, fast schon desinteressiert. Aber das wird schon.
Karlas zweites und letztes Ziel für diesen Tag war ihr neues Zuhause in Fallersleben. Wir zeigten ihr den Garten, Wohnzimmer und Küche. Den Rest des Hauses sollte sie erst erkunden, wenn sie stubenrein ist. Im Garten gefiel Karla sofort der kleine Teich, weil ihr das Wasser darin so gut schmeckte. Später fiel sie dann auch noch hinein, das gefiel ihr weniger gut :-)
Karla sollte lernen auch allein nachts im Wohnzimmer zu schlafen, denn in unserem Schlafzimmer sind keine Hunde geduldet, wegen der Privatsphäre und so ;-) Ich schlief jedoch in der ersten Nacht mit ihr im Wohnzimmer, sie in ihrem Körbchen, ich auf dem Sofa und als Stephan nachts von seinem Männerabend nach Hause kam, gesellte er sich zu uns.
In der zweiten Nacht legte ich mich ins Bett, ging nach einigen Minuten herzzerreißendem Gejaule wieder zu ihr und schlief wieder auf der Couch. Das war jedoch die letzte Nacht.
Für die dritte Nacht sorgen wir vor, mit Ohrstöpseln ausgestattet und völlig übermüdet aufgrund der letzten zwei Nächte schliefen wir ein. Und auch Karla hat es irgendwie überlebt. Ab dieser Nacht klappte es jedenfalls gut und ihre Pfützen machte sie brav auf ausgelegte Zeitungen.

Hier noch ein Bild von Karlas Eltern, rechts die Hundemutti Biggi und links Oskar, der Papa. (man beachte die Körpersprache)

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